Ernährung  E-Mail
Geschrieben von: Johannes Naumann   
Artikelverzeichnis
Ernährung
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Allgemeine Ernährungsempfehlung:
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Es wird geschätzt, dass Ernährung (und Lebensstil) für die meisten unserer Erkrankungen, besonders für Diabetes, Gefäßverkalkung, aber auch 30-40% aller Krebserkrankungen verantwortlich sind und mit einer Änderung der Ess- und Lebensgewohnheiten diese Erkrankungen zu verhindern.

Was ist aber eine gesunde Ernährung?

Eine schwierige Frage, da sie ein Vielzahl von Empfehlungen, Diäten u.a. erfahren können, die sich zum Teil völlig widersprechen. Hier nun allgemeine Grundsätze, die ich für das wesentliche halte. Individuelle Unterschiede der einzelnen Menschen führen dazu , dass nicht jede Ernährungsform von jedem gleich gut vertragen wird.

Eine gesunde Ernährung betrifft zum einen die Qualität der Lebensmittel. Lebensmittel die auf ausgelaugten Böden gezogen werden, unter Einsatz von künstlichem Dünger und Pestiziden, tierische Produkte von Tieren, die nur so etwas zu essen bekommen und nie das Sonnenlicht sehen, viele Antibiotika u.a. ungesundes zu essen erhalten, z.B. auch Fische aus Aquakultur, können nicht gesund sein.

Wir empfehlen deshalb wenig belastete Lebensmittel, z.B. Bio-Kost, die möglichst wenig verarbeitet ist.

Das heißt nicht, dass sie alles roh essen sollen. Einige Stoffe, so aus Tomaten oder Brokkoli werden durch das Kochen leichter für den Körper verfügbar. Auch ist das Bedürfnis nach warmer Kost bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt, wie uns auch die traditionelle chinesische Medizin lehrt.

Wir führen gerne auch eine chinesische Syndrom-Diagnose bei ihnen durch, um ihre Ernährung auch unter diesen Gesichtspunkten zu gestalten.

Die häufigste Störung laut chinesischer Medizin ist ein Milz-Yang-Mangel, zu erkennen an Frösteln, breiigen Stühlen und Verlangen nach Süßem. Unregelmäßiges, hastiges Essen oder kühlende Nahrungsmittel wie Grün- oder Pfefferminztee, Bier, Milchprodukte, insbesondere Käse, Soja, Obst, alle Zuckerarten, aber auch einige Früchte (z.B. Orangen) führen dann zu einer weiteren Schwächung des Organkreises Milz. Dann soll man auf diese Nahrungsmittel verzichten, dafür aber heiße Getränke, Rotwein, vermehrt warmes Essen, Knoblauch, Zwiebeln, Kräuter, Kokosfett, Walnüsse, Zimt, Ingwer oder Kurkuma in die Ernährung einbeziehen.

Eine gute Richtlinie ist, unter allgemein gesunden Essensregeln auf die eigenen Bedürfnisse und Verträglichkeiten zu hören. Das gilt nicht, so lange noch Zucker, Süßstoff, Glutamat oder Fertigprodukten verzehrt werden.

Die Basis der Ernährung bilden Gemüse, Obst und Vollkornprodukte.