Therapien
Therapien - Mikronährstoffe  E-Mail
Geschrieben von: Johannes Naumann   
Artikelverzeichnis
Therapien
Integrative Medizin
Mikronährstoffe
Misteltherapie
Bakterienpräparate (Probiotika)
Homöopathie
Körperliche Aktivität
Patientenkompetenz:
Sanierung von Zähnen und Kiefer
Alle Seiten

Mikronährstoffe:
Es stellt sich die Frage, ob in der besonderen Situation einer schweren Erkrankung wie Krebs oder ALS und der damit evtl. verbundenen belastenden Therapien eine ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Vitalstoffen möglich ist. Bewiesen ist, dass Menschen die einen optimalen Gehalt an Vitaminen, Mineralen und weiteren wichtigen Stoffen im Blut haben, gesünder sind, z.B. seltener Krebs bekommen und wenn, dann acuh die Erkrankung und die Therapien besser überstehen. Gar nicht sicher ist hingegen, ob die Zufuhr einzelner Vitamine und Minerale oder eine Kombination daraus hilft oder nicht sogar schädlich ist , wie die Einnahme von ß-Carotinoiden oder auch Vitamin E (jeweils einzeln genommen) bei Rauchern zeigte, die danach erhöhte Raten an Lungenkrebs hatten, oder Selen das bei langjähriger unkontrollierter hoher Einnahme das Diabetes-Risiko erhöhte.

Wie ist das zu erklären?
Vitamine haben oft die Aufgabe reaktive Abbauprodukte aus Stoffwechselprozessen abzufangen (antioxidative Wirkung oder Radikalenfänger genannt). Wenn sie diese aber eingefangen haben, sind sie selbst reaktiv und müssen dieses „Radikal“ wieder abgeben können, was im Wechselspiel mit anderen Vitaminen, Proteinen und insbesondere auch Pflanzenhilfsstoffen wie Flavonoiden, z.B. Curcumin geschieht. 

Auch liegen Vitamine in der Natur oft nicht nur in einer sondern mehreren Formen vor , und es ist nicht sicher, ob es nicht wie bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht auch auf das Gleichgewicht der verschiedenen Formen untereinander ankommt. Es ist bisher nichts Schädliches von Multivitaminpräparaten bekannt.
Wir sind der Ansicht, dass für eine optimale Wirkung eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralen in Kombination mit anderen Hilfsstoffen auf der Basis einer guten Ernährung das Optimum in der Therapie darstellt. Wir versuchen die jeweilige Mischung für sie noch besser zu gestalten, indem wir die Erkrankung, Begleiterkrankungen und den Gehalt an einigen Vitaminen, Mineralen, Proteinen und anderem in ihrem Blut in die Zusammenstellung mit einbeziehen.
Forschung zu komplexen Mischungen ist noch schwieriger als zu Einzelstoffen und so wird es sicher noch viele Jahre dauern, bis sich wissenschaftlich klären lässt, ob unsere Theorie stimmt, wenn der Versuch überhaupt unternommen wird.