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Therapien - Homöopathie  E-Mail
Geschrieben von: Johannes Naumann   
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Homöopathie

Wichtiges zur homöopathischen Therapie        

Darreichungsform:
Homöopathische Medikamente gibt es in verschiedenen Formen, Tropfen oder Milchzuckerkügelchen, sogenannte Globuli. Dies macht in der Regel keinen Unterschied, wohl aber die Potenz.

Verabreichung von Q-Potenzen:
Sie erhalten Globuli aus einem Fläschchen oder in einem Briefchen zugeschickt .
150 ml Arzneiflasche aus der Apotheke, 1 kleiner Plastiklöffel (Sowohl Flasche als auch Löffel werden verworfen nach Aufbrauchen des Arzneimittels.
Zubereitung:
Die Flasche bis zur Verjüngung mit Leitungswasser füllen (nicht ganz voll).
Ein Schuss hochprozentiger Alkohol zur Konservierung (z.B.: Cognac).
Die 1-2 Globuli aus dem Briefchen  in die Flasche geben und warten bis sie sich aufgelöst haben. Danach 10x schlagen
Einnahme:
Vor jeder Einnahme 3 x schlagen, dann 1 kleinen Löffel der Lösung aus der Flasche entnehmen, in den Mund nehmen, dort kurz belassen und dann schlucken.

Andere Potenzen (Globuli) direkt im Mund zergehen lassen oder sie in einem Glas Wasser auflösen und dieses dann langsam trinken.

Einnahme

Bitte immer nur nach Anweisung  in ruhiger Atmosphäre, oft günstig abends. Das Mittel nicht kurz vor oder nach dem Zähneputzen bzw. Essen
einnehmen (ca. 20 min. Abstand lassen).

Wirkdauer:
Die unterschiedlichen Potenzen wirken unterschiedlich lange. Die Häufigkeit der Mittelgabe schwankt zwischen mehrmals täglich bis hin zu einer einzigen Gabe. Sie sollten daher ihr Medikament in der ihnen empfohlenen Weise nehmen und nicht ohne Rückfrage häufiger.
      
Störungen:
Homöopathische Medikamente können durch verschiedene Stoffe in ihrer Wirkung gestört werden. Häufig durch Kaffee, andere Medikamente, ätherische Öle, auch Pfefferminz, besonders in Zahnpasta häufig enthalten.
Sie sollten daher ihren Kaffee-Konsum so weit wie möglich einschränken und eine für Homöopathie geeignete Zahnpasta nehmen z.B. von Lavera oder Elmex).

Reaktionen:
Auf die Gabe von homöopathischen Medikamente können sehr unterschiedliche Reaktionen von kaum wahrnehmbar bis heftig auftreten und sogar eine sogenannte „Erstverschlimmerung“. Diese ist nicht gefährlich und drückt eine Heilungsreaktion aus. Auch können alte, früher bestandene Erkrankungen kurzfristig wieder auftreten. Sie gehen sozusagen ihre Krankengeschichte wieder zurück. Diese alten Beschwerden dürfen dann nur homöopathisch behandelt werden.

Tagebuch:
Bitte führen sie nach der Mittelgabe ein kleines Tagebuch. Man vergisst schnell, was alles so passiert ist und ihre Reaktion auf das Mittel ist sehr wichtig für alle weiteren Verschreibungen.
Wenn sie bei einer Reaktion unsicher sind, ist es immer gut möglich, die homöopathischen Medikamente zu pausieren, sie wirken noch lange nach.