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Therapien - Sanierung von Zähnen und Kiefer  E-Mail
Geschrieben von: Johannes Naumann   
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Sanierung von Zähnen und Kiefer
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Sanierung von Zähnen und Kiefer

Sanierung amalgamgefüllter Zähne

Achtung !
Keine Zahnsanierung bei schwangeren oder stillenden Frauen
Keine Gabe von DMPS oder Koriander bei bestehenden Amalgamfüllungen
Bei Allergien gegen Amalgam: Hier kann es allergischen Reaktionen bis hin zum allergischen Schock kommen. Alle Materialien, die verwendet werden, sollten zunächst mit LTT ausgetestet werden. Es sollte mind. für ein Jahr bzw. allgemein keine metallhaltige Versorgung eingebracht werden.

Sämtliche Amalgamfüllungen sollten entfernt werden, auch solche, die unter Gold- oder Keramikkronen versteckt oder im Zahnwurzelkanal liegen (ggf. vorher Röntgenaufnahme (OPG oder besser DVT).
„Leichte Vergiftung – langsame Sanierung, schwere Vergiftung – schnelle Sanierung“ . Quadrantenweise alle 2-4 Tage Entfernung der Amalgamfüllungen oder alle 8 Wochen

Schutzmaßnahmen:
2 Wochen vor Sanierung tägliche Einnahme von 2-20 g Chlorella. Einnahme: Zügiges schlucken mit viel Flüssigkeit
Gesunde Ernährung, ggf. Nahrungsergänzungsmittel zum Auffüllen der Mineralien- und Vitalstoffdepots

Am Behandlungstag Einnahme von 25 Tbl. Chlorella über den Tag verteilt, ggf. noch mal die gleiche Dosis unmittelbar vor dem Ausbohren.             In schweren Fällen ggf. zusätzlich i.v. Gabe von DMPS 20 Minuten vor Behandlungsbeginn. Ggf. Einnahme von Heilerde
Unmittelbar nach der Entfernung des Amalgams  Natriumthiosulfat 10% etwa 10 Minuten im Mund belassen und sie dabei um die Zähne herum bewegen. Anschließendes Ausspucken und mehrmalige Mundspülung mit Wasser.  Anschließend wird 25 Presslinge Chlorella geschluckt . Anschließend kann der Zahnarzt die Provisorien legen.

Abends vor dem Schlafengehen sollte nochmals Chlorella (z.B.  25 Presslinge nach Verträglichkeit) geschluckt werden.

Schutzmaßnahmen durch den Zahnarzt:
Verwendung von langsam drehenden Bohrern
Abdeckung der Mundhöhle mit Cofferdam
Verstärkung der Absaugung
kein Ausbohren der Amalgamfüllungen, sondern Teilen und Herausmeißeln des Rests
Atemschutz für den Patienten, bestenfalls Frischluftzufuhr über einen Schlauch, Alternative: Atemmaske (ausschließliche Nasenatmung)
Verwendung von Clean-up
Bei Autoimmunerkrankung: Evtl. vorherige Gabe von Cortison, da Quecksilber-Exposition zu einem neuen Schub führen kann.

Ausführlichere Informationen: J. Mutter: Amalgam – Risiko für die Menschheit. Quecksilbervergiftungen richtig ausleiten. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage 2002; Fit fürs Leben Verlag in der NaturaViva Verlags GmbH