Raucherentwöhnung  E-Mail
Geschrieben von: Johannes Naumann   

Raucherentwöhnung.

Raucherentwöhnung ist einfach und schwierig zugleich.

Weil die Sucht nicht so stark ist wie bei Heroin z.B., kann man sich viel länger betrügen, dass man gar nicht abhängig sei, auch wenn vor einem Urlaub oft das Wichtigste ist, ob auch genug Zigaretten dabei sind, oder es am Urlaubsort welche gibt.

Tausende haben aber auch schon gezeigt, dass es ganz einfach ist, wenn es stimmig ist, und Sie einfach nicht mehr vom Rauchen abhängig sein wollen (siehe auch Allen Carr: Endlich Nichtraucher)

Viele brauchen denoch eine gewisse Unterstützung, und so gibt es viele Raucherentwöhnungsprogramme.

Das beste Programm war bei Patienten mit Herzinfarkt, die Entwöhnung noch in der akuten Situation zu beginnen und dann in regelmäßigen Abständen einfach telefonisch (über eine "study nurse") nachzufragen wie es mit der Rauchfreiheit so ging und ob es irgenwelche Fragen oder Probleme gab.
Also: am wichtigsten nach der Rauchentwöhnung dranbleiben, Raucher/in (auch solche ohne Herzinfarkt) nicht allein lassen.

Das gilt sicher auch für andere Krankheiten. Wenn z.B. Tumorpatienten oft eine "Ist jetzt schon auch egal" Haltung haben, die gilt es zu widerlegen.
Ohne Rauchen ist die Wundheilung nach OP, die Wirksamkeit von Chemo und und Bestrahlung besser und das Ansprechen und die Prognose überhaupt. Aufhören lohnt also immer.

Ich biete eine Raucherentwöhnung mit Akupunktur an, die in sich einer Studie und auch in meiner jahrelangen Erfahrung damit als sehr erfolgreich erwiesen hat.

 

Raucherentwöhnung mit Akupunktur:

Raucher sollten mind. 24h ohne Rauchen sein, dann sind die Ohrpunkte leichter zu finden.

Es sollte mit vollständigem Aufhören verbunden sein, schrittweise aufhören ist nicht so erfolgreich.

Durchführung:

Es erfolgt eine Ohrakupunktur (3 Nadeln), dazu Körperakupunktur mit 2 Punkten am Unterarm, die mit geringem Strom 3 Hz, so stimuliert werden,  dass die Nadeln sich gerade bewegen, ohne dass Schmerz auftritt.
Nach der Akupunkturbehandlung Einsetzen von Ohrsamen.

Die Ohrsamen werden vom Ex-Raucher(in) bei Rauchverlangen selbst stimuliert, es erfolgt also eine Selbstbehandlung.

Wenn keine Reizung wegen zu starker Stimulation auftritt, verbleiben die Ohrsamen bis zur nächsten Akupunkturbehandlung, max. 1 Woche.

Die Akupunktur erfolgt 1-2 x pro Woche für mind. 3 Wochen.

 

 

Allgemeine Tipps für kommende Nichtraucher:

 

Statt einer Raucherpause gönnen sie sich eine Tasse Yogi-Tee, die wärmt auch etwas und sie haben weiterhin ihre Pausen.

Kaufen Sie sich geschälte Sonnenblumenkerne, am besten in Bio-Qualität (wegen Schadstoffbelastung), legen Sie sie griffbereit in ein Schälchen oder in die Hosentasche und wenn Sie Lust auf eine Zigarette bekommen, knabbern sie nach dem Massieren der Akupunktur-Ohrpunkte genüsslich einige von den Kernen. Das hat mehrere Effekte:
1. Ihr Mund und Ihre Zunge bekommen etwas zu tun.
2. Sie versorgen Ihren Körper mit einer Aminosäure (L-Thryptophan), welches in ein „Glückshormon“ im Gehirn (Serotonin) umgewandelt wird. Laut einer Studie gelingt das Nichtrauchen besser, wenn Sonnenblumenkerne gegessen werden.
3. Die Ballaststoffe, die Sie mit den Sonnenblumenkernen aufnehmen, helfen Ihrem Darm in Bewegung zu bleiben. Durch den Nikotinentzug wird der Darm träger und es könnte zu Verstopfung kommen.