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Hygieneberatung in der Corona-Krise

Als Facharzt für Hygiene biete ich Einzelpersonen und Institutionen eine Beratung an, wie ein Hygienekonzept, sei es für eine Wiedereröffung, Anpassung an neue Regeln oder den persönlichen Schutz weitgehend sicher und ohne allzu große Beeinschränkungen möglich ist.
Neben der Beratung sind die Erstellung eines Hygienekonzepts,  Begehungen und Schulungen möglich.
Da ich den Lockdown für unangemessen halte, berate ich auch Personen, die sich dagegen wehren oder klagen wollen. 
Hier das Hygienekonzept für meine Kurse und Praxistätigkeit, das sich relativ leicht auf viele andere Bereiche übertragen lässt.
Hygienekonzept:
Das Hygiene-Konzept richtet sich nach den aktuellen Landesverordnungen, auch wenn diese aus meiner Sicht oft nicht wissenschaftlich begründet und hygienisch nicht optimal sind und z.B. die 2 G Regel gegen die Vorgabe der STIKO verstößt, Ungeimpfte nciht auszugrenzen.
Ich wende von daher nur 3 G an und es besteht damit MAskenpflicht,wenn Ungeimpfte anwesend sind, auch wenn Masken bei ängerem Aufenthalt  in geschlossenen Räumen  so gut wie keinen Effekt haben.
Lüften ist da wesentlich effektiver und das führe ich auch in der kalten Jahreszeit wenn nötig intensiv durch. Durch die Impfung können sich nun alle relativ effektiv for schweren Verläufen schützen, es besteht allerdings der Verdacht, dass nun erstmal asymptomatische "Superspreader" auftreten, da Geimpfte den Corona-Virus wohl ähnlich wie Ungeimpfte weitergeben, aber weniger Symptome haben.
Hier mein Konzept von 2020, das auch heute noch sinnvoll ist. 
Für eine Übertragung muss mindestens einer der Anwesenden infiziert sein. Der beste Schutz ist also, wenn Infizierte zuhause bleiben oder mittels Schnelltests eine hohe Sicherheit besteht, dass kein Infizierter anwesend ist. Deshalb bitte ich alle Telnehmer oder Patienten, die neue Symptome verspüren, Geschmacks- oder Geruchsstörungen sind neben Störungen der Atemwege oder des Darmes, oder leichte Temperaturerhöhung oder Erschöpfung häufig, aber es können auch andere leichte Symptome sein. Auch Kontakte zu Infizierten können dazu führen, dass man Überträger ist, schon bevor die ersten Symptome auftreten. In beiden Fällen bitte mich per mail (dr.j.naumann@gmail.com) oder wenn dringend auch telefonisch kontaktieren und sich ggf. testen lassen. Die Schnelltests sind für diese Situation geeignet und werden auch von mir vorgehalten.
Gemäß § 15 Außerschulische, berufliche und akademische Bildung (1) ist bei meinen Kursen Nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines Testnachweises gestattet.
Die weiteren Hygienemaßnahmen können das Risiko verringern, aber nicht zu 100% ausschließen.
Angestrebt wird ein Risiko, das alltäglichen Gegebenheiten, wie z.B. Einkauf oder Benutzen des Nahverkehrs unter hygienisch guten Bedingungen entspricht.
Das müssen insbesondere Menschen beachten, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben (bei Corona sind das wohl Lungenerkrankungen, schwaches Immunsystem durch z.B. Krebs oder Immuntherapien, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, wohl auch das Alter). Sie sollen sich ebenfalls vorher bei mir melden, damit ich diese besonders schützen kann, z.B. direkt neben ein offenes Fenster platzieren oder mehr als 1,5m Abstand einhalten.
Die Übertragung des Virus ist im Freien am geringsten (geschätzt 0,1% der Übertragungen finden im Freien statt), weshalb ich versuche möglichst viel im Freien zu veranstalten oder eine intensive und möglichst kontimuerliche Lüftung zu ermöglichen, was im Sommer einfacher ist. Auf Grund der ansteigenden Infektionsraten werde ich auch bei kalter Witterung Wert auf intensive Lüftung legen und rate meinen Teilnehmern sich entsprechend zu kleiden (Mütze, Schal, dicke Jacke). 
Ansonsten ist Abstand halten die beste Methode, auch wenn nicht klar ist, ab wann man wirklich sicher ist. Ich halte mich an die inzwischen üblichen 1,5 Meter. Personen die zusammen in einem Haushalt leben oder sich z.B. ein Büro teilen, also auch sonst den Abstand nicht einhalten, brauchen das auch während der Kurse nicht zu tun. 
Ein Mund-Nasenschutz (MNS) muss getragen werden, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann oder kein Lüften möglich ist. Dieser kann deshalb in aller Regel abgesetzt werden, wenn alle einmal sitzen und muss wieder aufgesetzt werden, wenn man an anderen vorbeigeht, z.B. zur Toilette, in der Pause, Zugangstür zum Seminarraum etc. MNS bitte selber mitbringen, falls mal wieder ein Engpass bestehen sollte.
Übliche Händehygiene ist Pflicht, also vor dem Eintreten oder nach möglicher Kontamination Hände waschen und mit Einmalhandtuch abtrocknen oder Hände ordnungsgemäß 30 Sekunden desinfizieren. Enstprechende Möglichkeiten werden vorgehalten.
Niesen oder Husten sollte nicht durch Infekt bedingt vorkommen, und dann bitte in die Armbeuge oder direkt danach Händhygiene.
Flächendesinfektion ist bei Corona wenig wirksam, dennoch werden vor und nach den Kursen oder Patienten Gegenstände, die berührt werden können (Touching points) mindestens täglich desinfiziert.
Körperkontakte werden minimiert, also kein Händeschütteln oder Umarmung, aber wenn im Rahmen einer Untersuchung oder eines praktischen Kursteils dies nötig ist, wird zumindest ein MNS getragen, wenn möglich eine FFP-2-Masken ohne Auslassventil, und Hände und berührte Körperteile davor und danach desinfiziert.
In Anlehnung an Konzepte aus Chirotherapiekursen werden für Übungen mit Körperkontakt, z.B. beim Akupunktieren, zudem 2-er-Gruppen (Kohorte) gebildet, die für den Kurs dann jeweils gemeinsam üben, um so eine mögliche Übertragung auf nur eine weitere Person zu beschränken. Je nach Infektionszahlen in Deutschland werden Übungen mit Körperkontakt nicht mehr durchgeführt.
Anwendungen und Praktika im Wasser sind bei Einhalten des Abstandes unproblematisch.
Es gibt aus Laborversuchen und ersten kinischen Studien Hinweise, dass einfache Mundspüllösungen sehr gut gegen Corona-Viren wirken. Leider werden die zur Klärung der Frage der Effektivität notwendigen klinischen Studien spät oder evtl. auch gar nciht durchgeführt. Bei der Harmlosigkeit der Maßnahme un den geringen Kosten biete ich zu meinen Kursen wie auch von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene empfohlen auch Mundspülungen an.

Allgemeine Informationen und meine persönliche Sichtweise:
Wie aus Hygiene-Lehrbüchern schon lange ersichtlich und nun im Rahmen der Lockerungen zu sehen, sind diese Maßnahmen hoch wirksam.
Der Lockdown war also ganz sicher unnötig, es sei denn man findet keinen anderen Weg die Bevölkerung für das Thema und die o.g. Maßnahmen zu sensibilisieren und zu schulen. Die fehlende Wirksamkeit des Lockdown wurde auch von der Universtät München bestätigt.
Leider wurde in den letzten Monaten versäumt, Daten systematisch zu erheben, das Veständnis für die Erkrankung und deren Verbreitung zu bessern, Schutzmaßnahmen systematisch auf ihre Wirksamkeit untersuchen (Quarantäne, lockdown, etc) oder wenigstens welche Masken wirksam sind und dann z.B. Alltagsmasken durch nachgewiesen wirksame Masken zu ersetzen und das korrekter Tragen der Masken zu schulen und zu fordern.
Dazu kommt eine krasse Ungleichbehandlung, und z.B. im ÖPNV u.a. der Bahn kein wirsames Hygienekonzept umgesetzt werden muss, indem dort keine maximale Fahrgastzahl besteht, Abstände sehr oft nicht eingehalten werden können und trotz ungenügenderLüftung auch nicht korrekt getragene Masken zum Schutz ausreichen sollen. Dazu werden die Kontaktpersonen in der Bahn nicht erfasst, so dass in der Statistik fast keine in der Bahn stattgefundene Infektion erscheinen kann. Trotz der aus meiner Sicht ungenügenden Hygienemaßnahmen in der Bahn,scheinen dort nur wenige übertragungen stattzufinden,was aber auch zeigt, mir wie wenig Maßnahmen bereits wirksamInfektipnen verhindert werden können. Statt der Bahn ein gutes Hygienekonzept zu verordnen, wurden Restaurants geschlossen, die in den letzten Monaten sehr viel für die Hygiene getan haben und alle Besucher dokumentierten.
Auch richtet man sich nicht nach den schon seit Jahren bestehenden Pandemieplänen für Grippe und vernachlässigt weiter den Schutz der Risikogruppen.  Nicht einmal die Covid-Fälle in den Pflegeheimen werden systematisch erfasst. Statt dessen setzt man Begrenzung aller Infektionen durch insgesamt doch recht überbordende und recht unsinnige Maßnahmen, die insgesamt mehr schaden als nutzen.
Auch wird die Kontrolle der Hygienekonzepte, Begehungen und Schulungen weiter stark vernachlässigt.
Eine Beachtung dieser Maßnahmen würde aus meiner Sicht sehr viel mehr Tote verhindern als der erneute Lockdown "light".
Weiter bestimmen nicht hygienisch ausgebildete Menschen, allen voran der Tierarzt Prof Wiehler, der in keinem Krankenhaus die Hygiene leiten dürfte, und Laborärzte, Virologen oder sonstige "Experten" , die aber nur selten benannt werden, die Verordnungen.
Maßvolle Stimmen wie der Präsident der Bundeärztekamer oder der Kassenärztlichen Vereinigung bleiben weitgehend ungehört.
Dieser Text wurde vor Auftauchen der neuen Corona-Varianten und der Verfügbarkeit von Covid-Impfungen verfasst. Es wird immer wieder Corona-Varianten geben,die wohl auch immer infektöser werden. Bis eine ausreichende Impfrate erreicht wird, werden wir evtl. die o.g. Regeln noch strikter einhalten müssen oder im Dauer-Lockdown verbleiben, denn das Märchen, dass man "lockern" kann, ohne dass es zu einem Wiederanstieg der Zahlen kommt, ohne dass es Sommer ist oder andere Faktoren, wie die Umsetzung vernünftiger Hygienekonzepte, wirksam werden, glaubt inzwischen wohl auch nur noch die Regierung, das RKI und natürlich Amazon. Ein Blick nach Schweden lohnt, wo die Corona-Infektionsrate ähnlich hoch ist ohne Lockdown mit sinnvollen und durchaus auch harten Einschränkungen.