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Hygieneberatung in der Corona-Krise

Als Facharzt für Hygiene biete ich Einzelpersonen und Institutionen eine Beratung an, wie ein Hygienekonzept, sei es für eine Wiedereröffung, Anpassung an neue Regeln oder den persönlichen Schutz weitgehend sicher und ohne allzu große Beeinschränkungen möglich ist.
Neben der Beratung sind die Erstellung eines Hygienekonzepts,  Begehungen und Schulungen möglich.
Da ich den Lockdown für unangemessen halte, berate ich auch Personen, die sich dagegen wehren ode klagen wollen. 
Hier das Hygienekonzept für meine Kurse und PRaxistätigkeit, das sich relativ leicht auf viele andere Bereiche übertragen lässt.
Hygienekonzept:
Für eine Übertragung muss mindestens einer der Anwesenden infiziert sein. Der beste Schutz ist also, wenn Infizierte zuhause bleiben. Deshalb bitte ich alle Telnehmer oder Patienten, die neue Symptome verspüren, Geschmacks- oder Geruchsstörungen sind neben Störungen der Atemwege oder des Darmes, oder leichte Temperaturerhöhung oder Erschöpfung häufig, aber es können auch andere leichte Symptome sein. Auch Kontakte zu Infizierten können dazu führen, dass man Überträger ist, schon bevor die ersten Symptome auftreten. In beiden Fällen bitte mich per mail (dr.j.naumann@gmail.com) oder wenn dringend auch telefonisch kontaktieren und sich ggf. testen lassen
In wie weit ein Anbieter dies per Fragebogen abfragt und sich das mit Unterschrift bestätigen lässt muss je nach Situation entschieden werden. Ich habe das in meine Kursen bisher nur allgemein abgefragt, aber zu diesen Kursen kommen ja Ärzte, die sich auskennen. 
Die weiteren Hygienemaßnahmen können das Risiko verringern, aber nicht zu 100% ausschließen.
Angestrebt wird ein Risiko, das alltäglichen Gegebenheiten, wie z.B. Einkauf oder Benutzen des Nahverkehrs unter hygienisch guten Bedingungen entspricht.
Das müssen insbesondere Menschen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben (bei Corona sind das wohl Lungenerkrankungen, schwaches Immunsystem durch z.B. Krebs oder Immuntherapien, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, wohl auch das Alter) beachten. Sie sollen sich ebenfalls vorher bei mir melden, damit ich diese besonders schützen kann, z.B. direkt neben ein offenes Fenster platzieren oder mehr als 1,5m Abstand einhalten.
Die Übertragung des Virus ist im Freien am geringsten, weshalb ich versuche möglichst viel im Freien zu veranstalten oder eine intensive und möglichst kontimuerliche Lüftung zu ermöglichen, was im Sommer einfacher ist. Auf Grund der ansteigenden Infektionsraten werde ich auch bei kalter Witterung Wert auf intensive Lüftung legen und rate meinen Teilnehmern sich entsprechend zu kleiden (Mütze, Schal, dicke Jacke)
Ansonsten ist Abstand halten die beste Methode, auch wenn nicht klar ist, ab wann man wirklich sicher ist. Ich halte mich an die inzwischen üblichen 1,5 Meter. Personen die zusammen in einem Haushalt leben oder sich z.B. ein Büro teilen, also auch sonst den Abstand nicht einhalten, brauchen das auch während der Kurse nicht zu tun.
Ein Mund-Nasenschutz (MNS; bitte einigermaßen gute und nicht irgendein Schal, auch wenn das RKI das unsinnigerweise erlaubt) muss getragen werden, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann oder kein lüften möglich ist. Dieser kann deshalb in aller Regel abgesetzt werden, wenn alle einmal sitzen und muss wieder aufgesetzt werden, wenn man an anderen vorbeigeht, z.b. zur Toilette, in der Pause, etc. MNS bitte selber mitbringen, falls mal wieder ein Engpass bestehen sollte.
Übliche Händehygiene ist Pflicht, also vor dem Eintreten oder nach möglicher Kontamination Hände waschen und mit Einmalhandtuch abtrocknen oder Hände ordnungsgemäß 30 Sekunden desinfizieren. Enstprechende Möglichkeiten werden vorgehalten.
Niesen oder husten sollte nicht durch Infekt bedingt vorkommen, und dann bitte in die Armbeuge oder direkt danach Händhygiene.
Flächendesinfektion ist bei Corona wenig wirksam, dennoch werden vor und nach den Kursen oder Patienten Gegenstände, die berührt werden können (Touching points) desinfiziert.
Körperkontakte werden minimiert, also kein Händeschütteln oder Umarmung, aber wenn im Rahmen einer Untersuchung oder eines praktischen Kursteils dies nötig ist, wird zumindest ein MNS getragen, wenn nötig auch FFP-2-Masken ohne Auslassventil, und Hände und berührte Körperteile davor und danach desinfiziert.
In Anlehnung an Konzepte aus Chirotherapiekursen werden für Übungen mit Körperkontakt, z.b. beim Akupunktieren, zudem 2-er-Gruppen (Kohorte) gebildet, die für den Kurs dann jeweils gemeinsam üben, um so eine mögliche Übertragung auf nur eine weitere Person zu beschränken. Je nach Infektionszahlen in Deutschland werden Übungen mit Körperkontakt nicht mehr durchgeführt.
Anwendungen und Praktika im Wasser sind bei Einhalten des Abstandes unproblematisch.

Wie aus Hygiene-Lehrbüchern schon lange ersichtlich und nun im Rahmen der Lockerungen zu sehen, sind diese Maßnahmen hoch wirksam.
Der Lockdown war also ganz sicher unnötig, es sei denn man findet keinen anderen Weg die Bevölkerung für das Thema und die o.g. Maßnahmen zu sensibilisieren und zu schulen. 
leider wurde in den letzten Monaten versäumt, Daten systematisch zu erheben, das Veständnis für die Erkrankung und deren Verbreitung zu bessern, Schutzmaßnahmen systematisch auf ihre Wirksamkeit untersuchen (Quarantäne, lockdown, etc) oder wenigstens welche Masken wirksam sind und dann z.B. Alltagsmasken durch anchgewiesen wirksame Masken zu ersetzten.
Dazu kommt eine krasse Ungleichbehandlung und der Bahn ein Freifahrschein gegeben, indem dort keine maximale Fahrgastzahl besteht, Abstände sehr oft nicht eingehalten werden können und trotz ungenügenderLüftung jegliche Maske zum Schutz ausreichen soll. Dazu werden die Kontaktpersonen in der Bahn nicht erfasst, so dass in der Statisitk fast keine in der Bahn stattgefundene Infektion erscheinen kann. Statt der Bahn ein gutes Hygienekonzept zu verordnen, werden Restaurants geschlossen, diein den letzten Monaten sehr viel für die Hygiene getan haben und alle Besucher dokumentierten.
Auch richtet man sich nicht nach den schon seit Jahren bestehenden Pandemieplänen für Grippe und vernachlässigt weiter den Schutz der Risikogruppen.  Statt dessen setzt man Begrenzung aller Infektionen durch insgesamt doch recht überbordende und recht unsinnige Maßnahmen, die insgesamt mehr scahden als nutzen.
Auch wird die Kontrolle der Hygienekonzepte, Begehungen und Schulungen weiter stark vernachlässigt.
Weiter bestimmen nicht hygienisch ausgebildete Menschen, allen voran der Tierarzt Prof Wiehler, der in keinem Krankenhaus die Hygiene leiten dürfte, und Laborärzte, Virologen oder sonstige "Experten" , de aber nur selten benannt werden die Verordnungen.
Maßvolle Stimmen wie der Präsident der Bundeärztekamer oder der Kassenärztlichen Vereinigung bleiben weitgehend ungehört.